Auswahl & Betrieb
Kaufen und betreiben: Spezifikation von Readern, Tags, Antennen und Druckern, Anbietervergleich und wie eine laufende RFID-Installation nach der Inbetriebnahme gesund bleibt.
Artikel in diesem Thema

LF, HF oder UHF: Wie das Frequenzband den Anwendungsfall entscheidet
Die Frequenz ist die erste Entscheidung im RFID-Projekt und wird am häufigsten aus Gewohnheit getroffen. So unterscheiden sich LF, HF und UHF in Physik, Reichweite, Tag-Kosten, Metallverträglichkeit und Regulierung.

RFID-Systembetrieb: die Schichten überwachen, die tatsächlich ausfallen
Die Abnahme beweist nur, dass die Hardware am Tag der Übergabe funktionierte. Ob jemand ein Jahr später den Zahlen noch traut, entscheidet der Betrieb. Ein praktisches Modell über Geräte-, Middleware- und Geschäftsschicht, mit acht Schwellenwerten und einem wöchentlichen Regelkreis.

RFID-Etiketten auswählen: Frequenz, Material und Kosten
Die Etikettenauswahl ist eine Reihenfolge, kein Kataloggriff: erst Frequenz, dann Umgebung, dann Befestigung, dann Chipspeicher, zuletzt die Kosten. Wer die Reihenfolge umdreht, scheitert nicht am Datenblatt, sondern am Metallregal.

UHF-RFID-Etiketten richtig kodieren: EPC, TID und Sperrbits ohne Fehler
Die Kodierung entscheidet, ob ein Etikett ein Aktivum oder ein Risiko ist. Stimmen EPC-Schema, TID-Prüfung, Sperrreihenfolge und Verifikation, übersteht die Einführung den Lageralltag.

Fest, mobil oder Decke: Welches UHF-Lesegerät passt?
Die Gerätewahl folgt dem Lesepunkt, nicht der Produktklasse. Sechs messbare Dimensionen – Reichweite, Störfestigkeit, Antennenports, Montage, Integration und Lebenszyklus – entscheiden, welche Bauform wohin gehört.

Zehn RFID-Stolperfallen: die, die Projekte wirklich versenken
Hardware ist selten der Grund, warum ein RFID-Programm scheitert. Diese zehn Stolperfallen — vom Lesegerätkauf vor der Prozessdefinition bis zum Pilot, der nichts beweist — erklären den Großteil der Enttäuschung, und jede hat eine konkrete Gegenmaßnahme.